Bevorstehende Termine  

2. Halbjahr 2022   August   September   November  
Regelmäßig, Mai bis September 2022  


Geführte Rundgang

„Grotten und Brezelwege“

– vom Kaiser-Wilhelm-Garten zum Stadtgarten

Jeden Sonntag um 14 Uhr (Mai bis September)
Leitung: Hans-Joachim Koenen
Treffpunkt: Robert-Koch-Straße 3 (vor dem Altstadtcafé), 45879 Gelsenkirchen
Dauer: ca. 2 Stunden
Gruppengröße: 5 bis 25 Personen
Preis pro Person: 5 Euro
Exklusiv in der Stadt- und Touristinfo im Hans-Sachs-Haus zu buchen.
Weitere Infos und Buchungen: https://www.gelsenkirchen.de/de/freizeit/Stadtrundfahrten_und_Fuehrungen/Rundgaenge_und_Fahrradtouren.aspx#/

Eine Veranstaltung der Stadt- und Touristinfo in Kooperation mit dem Heimatbund Gelsenkirchen e. V.

Im Rahmen des Jubiläums „125 Jahre Stadtgarten“ bietet die Stadt- und Touristinfo der Stadt Gelsenkirchen in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund Gelsenkirchen e. V. öffentliche Gruppen-Führungen durch den Stadtgarten an. Bei einem Rundgang wird Ihnen von einem fachkundigen Begleiter die wechselvolle Geschichte dieses ältesten Parks Gelsenkirchens nähergebracht. Historische Aufnahmen vermitteln diese Entwicklung. Auf „Brezelwegen“ geht es durch den – im wahrsten Sinne des Wortes – Volksgarten, der anfangs 1897 Kaiser-Wilhelm-Garten hieß. Wegen seiner geschichtlichen und soziologischen Bedeutung soll er als Denkmal unter Schutz gestellt werden.

Das Sonderheft zum Thema

Mitgliederversammlung

Jahreshauptversammlung

Teilnahme nur für Mitglieder.
 
Montag, 08.08.2022, 19.00 Uhr
Ort: Veranstaltungssaal der Firma Zipper, Cranger Straße 340, 45891 Gelsenkirchen-Erle
Weitere Infos, Anfahrt mit Auto / Bus / Bahn / Zug: https://heimatbund-gelsenkirchen.de/venues/erle_zipper.html

Da die meisten Mitglieder aus dem gesamten Stadtgebiet nördlich und südlich der Emscher und viele weitere aus verschiedenen Nachbarstädten kommen, haben wir dieses Mal einen zentralen Veranstaltungsort gewählt, der für alle gleichermaßen gut erreichbar sein soll. Die Räumlichkeit ist mit der Straßenbahn 301 über die Haltestelle „Friesenstraße“ erreichbar.

Anträge zur Mitgliederversammlung müssen mindestens acht Tage vor der Versammlung beim Vorsitzenden eingereicht werden.

Um die Planung zu erleichtern bitten wir Sie, uns telefonisch (Anrufbeantworter) oder per E-Mail mitzuteilen, wenn Sie beabsichtigen, an der Versammlung teilzunehmen. Vielen Dank.



DER HEIMATBUND EMPFIEHLT

Tag der offenen Tür

Eröffnung – Haus Reichstein
„Ein Haus erwacht zu neuem Leben“


Freitag, 12.08.2022, 12.00 bis 20.00 Uhr
Ort: Haus Reichstein, Bochumer Straße 114, 45886 Gelsenkirchen (Ückendorf)
Der Eintritt ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine Veranstaltung der Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen mbH & Co. KG (SEG).

Das Modellhaus für Altbau-Sanierung Haus Reichstein auf der Bochumer Straße in Gelsenkirchen-Ückendorf zeigt bei einem Tage der Offenen Tür seine neue Gestalt.

Bei seiner Eröffnungsfeier am 12. August zeigt sich Haus Reichstein in Gelsenkirchen-Ückendorf als Musterbeispiel für die Sanierung alter Bauten und ihre Befüllung mit neuem Leben. Das einst noble Gestalt der Gründerzeit erstrahlt wieder in neuem Glanz.

Feiern Sie mit und entdecken Sie beim Tag der Offenen Tür den faszinierenden Werdegang des Hauses vom Treffpunkt der Vorkriegszeit zur Ruine des vergangenen Jahrzehnts zum Hotspot von morgen.


Sommerspaziergang

Schloss Berge
„Ein Sommernachmittag im Park“


Samstag, 03. September 2022, 14.00 Uhr
Leitung: Isabel und Hubert Kurowski
Treffpunkt: Vor dem Schlosseingang, Adenauerallee 103, 45894 Gelsenkirchen
Dauer: ca. 90 Minuten
Wichtige Hinweise:
Bei starkem Regen findet der Spaziergang nicht statt.
 
Die Teilnahme ist frei, um vorherige Anmeldung wird gebeten.
Anmeldung telefonisch: unter 02 09 / 17 70 99 99 oder per E-Mail: an info@heimatbund-gelsenkirchen.de.
 
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Teilnahme kostenlos.

Eine Veranstaltung des Heimatbund Gelsenkirchen.

„Schloß Berge gehört zu den schönsten Erholungsstätten im Ruhrgebiet“, so die kurze Beschreibung eines Ruhrgebiets-Reiseführers aus dem Jahre 1958. Aber nicht nur dieses äußere Erscheinungsbild mit Schloss, Parkanlage und Spazierwegen soll bei diesem etwa 90minütigen Rundgang im Fokus stehen. Auch der Alltag der Schlossbewohner, Geschichte und sagenhafte Geschichten, Geographie und viele andere zum Teil auch kaum bekannte Aspekte werden direkt vor Ort erfahrbar gemacht werden.

Bilddokumente und literarische Texte untermalen diese spannende Entdeckungsreise, zu der wir sehr herzlich einladen!


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Schloss Berge heute
[Foto: Martin Kurowski]

Die Akteure


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Der Heimatforscher und Autor Hubert Kurowski
[Foto: Heimatbund / Philip Ralph]

Der pensionierte Schulleiter Hubert Kurowski ist ein renommierter Heimatforscher und Autor. Er ist in einer Erler Bergmannsfamilie aufgewachsen und beschäftigt sich schon seit dem Studium mit der Geografie und Geschichte Gelsenkirchens und des Ruhrgebiets.


Bilder-Vortrag

„Booo ey, datt war schon gut!“

Gelsenkirchen in den 1960er Jahren

Mittwoch, 14.09.2022, 19:00 Uhr
Leitung: Hubert Kurowski
Literarische Texte: Isabel Kurowski
Musik: Norbert Labatzki
Ort: Kulturraum „die flora“, Florastraße 26, 45879 Gelsenkirchen
Weitere Infos, Anfahrt mit Auto / Bus / Bahn / Zug: https://heimatbund-gelsenkirchen.de/venues/flora.html
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Teilnahme kostenlos.

Eine Veranstaltung des Heimatbund Gelsenkirchen.

Heiter und beschwingt, aber auch mit kritischer Distanz, soll an die Zeit des Umbruchs und des Wandels in Gelsenkirchen erinnert werden, wobei sich auch die Zuschauer*innen mit eigenen Beiträgen einbringen können. Literarische Texte, Musik aus den 1960ern, Fotos, Informationen und Gäste helfen bei dieser spannenden Spurensuche, die Vergangenheit in vielen Lebensbereichen wieder erfahrbar zu machen.

Bilddokumente und literarische Texte untermalen diese spannende Entdeckungsreise, zu der wir sehr herzlich einladen!


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Neue Siedlungen entstehen wie hier im Berger Feld um 1960
[Foto: Franz Weber sen.]

Die Akteure


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Der Heimatforscher und Autor Hubert Kurowski
[Foto: Heimatbund / Philip Ralph]

Der pensionierte Schulleiter Hubert Kurowski ist ein renommierter Heimatforscher und Autor. Er ist in einer Erler Bergmannsfamilie aufgewachsen und beschäftigt sich schon seit dem Studium mit der Geografie und Geschichte Gelsenkirchens und des Ruhrgebiets.


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Der Künstler, Autor und Musiker Norbert Labatzki
[Foto: Heimatbund / Philip Ralph]

Als „Mr. Mamboo“ und „Dr. Stolzenfels“ ist der freischaffende Künstler, Autor und Musiker Norbert Labatzki weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Selbst die New York Times schrieb über Labatzkis Band, die schon 2010 zur besten Klezmerband im Land gewählt wurde. Seit 1986 arbeitet er als freischaffender Künstler sowie Performer und Aktionskünstler unter anderem mit Christoph Schlingensief und Helge Schneider. Er ist auch sozial sehr engagiert, u.a. für Ältere und Menschen mit Demenz.


Bilder-Vortrag

„Granaten, Geschütze und Gefangene“

Gelsenkirchen und das Ruhrgebiet im Ersten Weltkrieg

Mittwoch, 16.11.2022, 19:00 Uhr
Referent: Manfred Rasch
Ort: Kulturraum „die flora“, Florastraße 26, 45879 Gelsenkirchen
Weitere Infos, Anfahrt mit Auto / Bus / Bahn / Zug: https://heimatbund-gelsenkirchen.de/venues/flora.html
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Teilnahme kostenlos.

Eine Veranstaltung des Heimatbund Gelsenkirchen.

Der Erste Weltkrieg war der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Prof. Manfred Rasch schaut zurück auf das Geschehen auf der „Heimatfront“ im Ruhrgebiet während der vier Jahre des Krieges.

Das Ruhrgebiet war von zentraler Bedeutung für die Kriegswirtschaft des Kaiserreiches. Krupp in Essen wird häufig als die „Waffenschmiede des Reiches“ bezeichnet, dabei haben im Ersten Weltkrieg noch andere Unternehmen zwischen Duisburg und Dortmund Geschütze und Munition produziert, Kriegsgefangene in Bergwerken und Rüstungsbetrieben eingesetzt, neue Verwaltungsbauten und Fabrikhallen errichtet, Altmetall u.a.m. gesammelt.

In Gelsenkirchen, wo vor dem Ersten Weltkrieg Kriegsgerät nicht produziert wurde, entstand ein wichtiges Rüstungszentrum. Der Schalker Verein und die Gelsenkirchener Gussstahlwerke produzierten Geschosse, die Gutehoffnungshütte, Abteilung Gelsenkirchen vorm. Boecker Comp. Stacheldraht und Seile für Trossen.

Die Gewinne der Unternehmen waren z.T. enorm, aber ohne die Arbeitsleistung von Kriegsgefangenen, Zwangsarbeitern und vor allem Frauen nicht möglich gewesen. Frauen arbeiten überall mit, im Straßenbau, bei der Straßenbahn, in den Heißbetrieben, nur nicht Untertage. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Kriegszeit in Gelsenkirchen.

Sein neuestes Werk, „Das Ruhrgebiet im Ersten Weltkrieg. Technik und Wirtschaft“, erschien im März 2022 beim Aschendorff Verlag, Münster.


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„Das Ruhrgebiet im Ersten Weltkrieg.
Technik und Wirtschaft“

von Manfred Rasch
erschien im März 2022 beim Aschendorff Verlag, Münster.

Das neue Buch beleuchtet in 24 Kapiteln die vier Kriegsjahre im Ruhrgebiet, angefangen von den Sofortmaßnahmen 1914, über Marinerüstung, Luftverteidigung und Herstellung sonstigen Kriegsmaterials. Über den Maschinen- und Anlagenbau, die Instandsetzung kriegszerstörter Brücken durch Brückenbaufirmen aus dem Ruhrgebiet, aber auch Ersatzstoffforschung, technische Probleme des Hindenburg-Programms (Normierung) über Ersatzarbeitskräfte bis hin zu Kriegsgewinnen sowie Besuche in den „Waffenschmieden an der Ruhr“ wird in dem reich bebilderten Band berichtet.



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