Bevorstehende Termine  

  Juli   August   September   Oktober   November   Dezember   in Planung   1. Halbjahr 2019

Historischer Spaziergang

„Grotten und Brezelwege“
– vom Kaiser-Wilhelm-Garten zum Stadtgarten

Samstag, 21.07.2018, 14.00 Uhr
Leitung: Hans-Joachim Koenen
Treffpunkt: Eingang Stadtgarten am Ende der Robert-Koch-Straße (hinter der Eisenbahnunterführung), 45879 Gelsenkirchen
Alle interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Anmeldung nicht erforderlich.

Die Entstehung und die Entwicklung des über 120 Jahre alten Stadtgartens werden bei einem Rundgang anhand alter Aufnahmen verdeutlicht.

Weitere Details...

Besuch der Druckwerkstatt auf Schloss Horst

„Reise in die Bleizeit über 550 Jahre
– von Gutenberg bis zum Kompjuther“

Samstag, 04.08.2018, 14.00 Uhr
Leitung: Wolfgang Höfener
Ort: Vorburg von Schloss Horst, Turfstraße 21, 45899 Gelsenkirchen.
Alle interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Anmeldung nicht erforderlich.

Die Historische Druckwerkstatt, die eine Erlebniswerkstatt und kein Museum sein will, nimmt uns mit auf eine Reise in die Bleizeit. Man lädt zum Mitmachen, Anfassen und Staunen ein. Hier sieht man z. B. eine alte Holzdruckpresse und das Ergebnis: eine Luther-Bibel aus dem Jahre 1730. Wie diese Produkte entstehen wird ebenso gezeigt wie die Änderungen im Druckgewerbe der jüngsten Zeit und es wird vermittelt, dass bedrucktes Papier eben mehr ist als ein Gebrauchsgegenstand.


Historischer Spaziergang

„Rauch und frische Wetter“
– der Feldmarker Osten

Samstag, 18.08.2018, 14.00 Uhr
Leitung: Hans-Joachim Koenen
Treffpunkt: Fürstinnenstraße / Ecke Küppersbuschstraße, 45883 Gelsenkirchen
Alle interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Anmeldung nicht erforderlich.

Kommen Sie mit auf eine Entdeckungsreise in die Feldmarker Vergangenheit entlang der Küppersbuschstraße und ihrer Umgebung.


Bilder-Vortrag

„1868: Nordstern fördert!“

Mittwoch, 29.08.2018, 19.00 Uhr
Referent: Reinhold Adam
Ort: Rosen-Apotheke (Seiteneingang: Robert-Koch-Str. 2) 1. Etage, Rosen-Kosmetik, 45879 Gelsenkirchen
Alle interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Anmeldung nicht erforderlich.

Mit der Schlagzeile „Nordstern fördert!“ begann vor 150 Jahren die Erfolgsgeschichte der damals nördlichsten Zeche des Ruhrgebietes. Nordstern-Experte Reinhold Adam wird auf packende Art und Weise die wechselvolle Geschichte dieser Zeche präsentieren.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Geschichtsforum Nordsternpark.

Hinweis:

Bergmannstag „150 Jahre Bergbau in Horst“

Samstag, 08.09.2018, ganztägig
Ort: Nordsternpark, Nordsternplatz, 45899 Gelsenkirchen

Vor 150 Jahren wurde die Förderung auf der Zeche Nordstern aufgenommen. Dieser Tag soll unter Mitwirkung des Bergwerksorchesters Consolidation feierlich begangen werden.

Eine Veranstaltung des Geschichtsforum Nordsternpark.
Das genaue Programm wird später bekannt gegeben.

Zum Vergößern bitte anklicken

Förderturm der Zeche Nordstern
[Foto: Tbachner / Wikipedia]


Bilder-Vortrag

„Ravenna und der Westfriedhof“

Donnerstag,13.09.2018, 19.00 Uhr
Referent: Lothar Ullrich, Abteilungsleiter Stadtbildpflege a.D. bei Gelsendienste
Ort: Ev. Gemeindehaus, Grimmstraße 14, 45883 Gelsenkirchen
Alle interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Anmeldung nicht erforderlich.

Ergänzend zum historischen Rundgang über den Westfriedhof im Juni wird die Geschichte des Westfriedhofes vertieft.

Zum Vergößern bitte anklicken

Lothar Ullrich, Leiter der Abteilung Stadtbildpflege a. D. bei Gelsendienste
[Foto: Volker Bruckmann]

Weitere Details zum Rundgang über den Westfriedhof....


Bilder-Vortrag

„Zwischen Kokereibenzol und Mineralöl“
– Die Kraftstoffwirtschaft im Ruhrgebiet

Mitwoch, 26.09.2018, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Dietmar Bleidick
Ort: Bergbausammlung Rotthausen, Belforter Straße 20, 45884 Gelsenkirchen
Alle interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Anmeldung nicht erforderlich.

1898 gründeten mehrere Unternehmen des Ruhrbergbaus in Bochum die Westdeutsche Benzol-Verkaufsvereinigung. Ziel war der gemeinschaftliche Vertrieb des im Kokereiprozess anfallenden Nebenprodukts Benzol. 1924 begann das nun als Benzolverband firmierende Unternehmen unter dem Markennamen Aral mit dem Aufbau eines eigenen Tankstellengeschäfts. Seit 1930 ist Aral in Deutschland Marktführer. Der Bildvortrag befasst sich mit einem Schwerpunkt auf der Geschichte der Aral AG mit der wechselhaften Entwicklung der Kraftstoffwirtschaft im Ruhrgebiet seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert.

Dr. Dietmar Bleidick ist seit 2006 Leiter des Historischen Archivs BP/Aral. Die Sammlungen des Archivs geben einer mehr als 100-jährige Geschichte ein Gesicht. Sie enthalten eine Vielzahl verschiedener Unterlagen und Gegenstände zur Geschichte der namensgebenden Unternehmen, aber auch der 1956 übernommenen Deutschen Gasolin-Nitag AG. Dazu gehören u. a. Aktenbestände, Firmenzeitschriften, Fotos, Filme, Werbung, Merchandising-Artikel und Zapfsäulen.

1998 Promotion zum Dr. phil. mit der Arbeit
„Die Hibernia-Affäre. Der Streit um den preußischen Staatsbergbau im Ruhrgebiet zu Beginn des 20. Jahrhunderts.“

2018 Habilitation an der Fakultät für Geschichtswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum mit der Arbeit
„Ruhrgas 1926-2013. Aufstieg und Niedergang eines Marktführers“

Bilder-Vortrag

„Kunst über Tage“
– Bergbaumotive in Gelsenkirchen

Mittwoch, 10.10.2018, 19.00 Uhr
Referentin: Hildegard Schneiders
Ort: Kulturraum „die flora“, Florastraße 26, 45879 Gelsenkirchen
Alle interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Anmeldung nicht erforderlich.

Das Thema „Bergbaumotive in Gelsenkirchen“ wurde seit mehreren Jahren erforscht und soll nun zum Ende des Bergbaus präsentiert werden. Vom offiziellen Stadtwappen bis zu naiven Darstellungen an Hausfassaden reicht das Spektrum. Ein besonderer Schwerpunkt soll darauf liegen, wie Künstler sich mit der Arbeitswelt der Bergleute auseinandergesetzt haben. Gerade in Gelsenkirchen gibt es eine große Anzahl an Kunstwerken in unterschiedlichsten Techniken und an ungewöhnlichen Orten. Es geht nicht um lokale Folklore, sondern bei den präsentierten Kunstwerken handelt es sich sehr oft um ausdrucksstarke Unikate außergewöhnlicher Künstler.

Hierzu ist ein Heft aus der Reihe „Gelsenkirchen in alter und neuer Zeit in Arbeit, das am Vortragsabend der Öffentlichkeit präsentiert wird.


Bilder-Vortrag

„Familienforschung: Immer alt – immer neu“

Mittwoch, 24.10.2018, 19.00 Uhr
Referentin: Regina Klein, Genealogin
Ort: Rosen-Apotheke (Seiteneingang: Robert-Koch-Str. 2) 1. Etage, Rosen-Kosmetik, 45879 Gelsenkirchen
Alle interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Anmeldung nicht erforderlich.

Hintergrund und Vorgehensweise anhand praktischer Beispiele. Detektivischer Spürsinn ist gefragt, wenn man die Herkunft der Familie erforschen möchte. In den Zeiten der Industrialisierung kamen viele Menschen aus Ost- und Westpreußen ins Ruhrgebiet, Arbeitskräfte die hier eine neue Heimat fanden. An diesem Abend erhalten Sie Informationen und Tipps, um auf Spurensuche zu gehen. Vom Sammelsurium bis zur Familienchronik – ein Vortrag über ein inzwischen weitverbreitetes Hobby.

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Film in der Bergbausammlung

„Der lange Abschied von der Kohle“

Ein Film von Werner Kubny und Petra Neukirchen

Donnerstag, 08.11.2018, 19.00 Uhr
Leitung: Karlheinz Rabas
Ort: Bergbausammlung Rotthausen, Belforter Straße 20, 45884 Gelsenkirchen
Alle interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Anmeldung nicht erforderlich.

Wenn im Dezember 2018 die letzte Steinkohle gefördert und die letzten Zechen geschlossen werden, geht ein großes Stück der Industriegeschichte des Ruhrgebiets zu Ende. Der Filmemacher Werner Kubny hat sich mit dem Abschied auseinandergesetzt und mit Petra Neukirchen filmisch dokumentiert.

Der Ausstieg aus der Steinkohlenförderung ist in Deutschland seit Jahren beschlossen. Der Film dokumentiert den langen, nicht einfachen Weg zu dieser politisch gewollten Entscheidung, würdigt zum Abschied nach 150 Jahren industrieller Kohleförderung in den Steinkohlenrevieren in Deutschland die Leistungen des Bergbaus, die besonders in den letzten 70 Jahren im Ruhrgebiet erbracht worden sind.

Im Fokus des Films stehen dabei die politische und soziale Kultur des Miteinanders, die Sozialpartnerschaft wie sie auch genannt wird, die der Bergbau im Laufe seiner langen Entwicklung sich erarbeitet hat mit den schmerzhaften Auseinandersetzungen und Entscheidungen um einen solidarischen und friedlichen Wandel. Mit diesem partnerschaftlichen Konzept zwischen Bergleuten, dem Unternehmen und der Politik wurden soziale Verwerfungen mit Massenarbeitslosigkeit insbesondere im Ruhrgebiet vermieden. Ein Beispiel, wie man existentielle Konflikte als eine Kultur des Konsens zwischen Belegschaft, Unternehmen (RAG) und Gewerkschaft hinbekommt. Ein Miteinander, das trotz der vielen Zechenschließungen mit tausenden Bergleuten jedes Jahr keine verbrannte Erde hinterließ.

Das führte im Laufe von Jahrzehnten zu jener hohen Sozial- und Wandlungskompetenz, die es auf diese Weise nur im deutschen Steinkohlebergbau und besonders im Ruhrgebiet gibt. Ein Schwerpunkt im Film bildet dabei auch die inzwischen große Wertschätzung des Erbes des Bergbaus – die Industriekultur, die Renaturierung, die verantwortungsvolle Umnutzung der ehemaligen Zechenareale und die Ewigkeitsaufgaben, die der deutsche Bergbau über Generationen zu bewältigen hat. All das dokumentiert der Film zu einem umfassenden Bild einer bedeutenden Sozial- und Kulturgeschichte in Deutschland und Europa.

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Gedenkfeier

Gedenkfeier für die Opfer der Arbeit
am Volkstrauertag

Sonntag, 18.11.2018, 11.15 Uhr
Treffpunkt:
Auf dem katholischen Altstadtfriedhof, Kirchstraße, 45888 Gelsenkirchen,
am Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf der Zeche Hibernia am 8. Juni 1887
Anreise mit Bus und Bahn:
Von Gelsenkirchen Hbf entw. Niederflurbus 383 ab Bussteig 4 in Richtung Horst Buerer Str. oder Niederflurbus 348 ab Bstg. 2 in Ri. Tossehof, jeweils bis Haltestelle Kirchstraße. (Fussweg 150m)
Alle interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Anmeldung nicht erforderlich.


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Die alljährliche Gedenkfeier für die Opfer der Arbeit
[Foto: Peter Kunkel]

Die alljährliche Gedenkfeier am Ehrenmal für die Opfer des Grubenunglücks auf der Zeche Hibernia 1887 ist den zahlreichen Opfern von Arbeitsunfällen in aller Welt und all derer gewidmet, die durch Druck und Arbeitsverdichtung unter der Arbeit leiden.

Im Anschluss an die Gedenkfeier lädt der Heimatbund zu einer Tasse Kaffee in die Gaststätte „Schlegelkrug“ („Branko am Dom“), Franz-Bielefeld-Str. 27, 45881 Gelsenkirchen, ein.


Vortrag und Lesung

„War das ein Freudentag, als Opa starb ...“
– Impressionen aus einem Gelsenkirchener Autorenleben

Mittwoch, 21.11.2018, 19.00 Uhr
Referent: Dr. Herbert Knorr
Ort: Kulturraum „die flora“, Florastraße 26, 45879 Gelsenkirchen
Alle interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Anmeldung nicht erforderlich.

Der Gelsenkirchener Autor und Literaturwissenschaftler Herbert Knorr hat weit über 50 Bücher geschrieben oder herausgegeben. Zudem ist er Leiter des Westfälischen Literaturbüros. Da er seit Jahrzehnten mit dem literarischen Geschehen Gelsenkirchens verbunden ist und zudem eine große Gelsenkirchener Literaturgeschichte bis 1945 veröffentlichte, kann er fundiert über das literarische Leben Gelsenkirchens in Geschichte und Gegenwart Auskunft geben. Nicht zuletzt gibt er Kostproben aus seinem eigenen literarischen Schaffen.

Bilder-Vortrag

„Als Gelsenkirchen noch schwarz-weiß war“
– Teil 10

Mittwoch, 05.12.2018, 19.00 Uhr
Referent: Hans-Joachim Koenen
Ort: Rosen-Apotheke, Seiteneingang, Robert-Koch-Straße 2 (1. Etage, Rosen-Kosmetik), 45879 Gelsenkirchen
Alle interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Anmeldung nicht erforderlich.

Zeitreise in das Gelsenkirchen der 1950er und 1960er Jahre mit den Bildern des Stadtfotografen Hans Rotterdam.


Gemeinsame Veranstaltung mit dem Heimatverein Buer

„90 Jahre Großstadt – Entstehung und Entwicklung der bipolaren Stadt Gelsenkirchen“

Datum und sonstige Details noch in Planung

Vor 90 Jahren, am 1. April 1928, wurden im Zuge der preußischen Gebietsreform die kreisfreien Städte Gelsenkirchen und Buer mit dem Amt Horst zur neuen kreisfreien Stadt „Gelsenkirchen-Buer“ zusammengeschlossen. (Zwei Jahre später, mit Wirkung vom 21. Mai 1930, wurde der Doppelname abgeschafft.)

In Zusammenarbeit mit dem Verein für Orts- und Heimatkunde e.V., Buer, soll das Jubiläum in einer gemeinsamen Veranstaltung gefeiert werden. Geplant ist ein Geschichtsvortrag über die beiden Städte vor dem Zusammenschluss, die Beweggründe für die Gründung der neuen Stadt und die Weiterentwicklung der bipolaren Stadt.

Das Programm für das 1. Halbjahr 2019 finden Sie ab ca. Anfang Dezember 2018 an dieser Stelle. Die Flyer werden im Laufe des Monats Dezember verteilt.

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Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten.