Bevorstehende Termine  

1. Halbjahr 2023   Januar   Februar   März  


  E M P F E H L U N G  
 Vortrag von Dr. Daniel Schmidt
(Leiter des Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen) 

„Frühjahr 1933 – Wie die Nationalsozialisten in Gelsenkirchen an die Macht kamen“

Mittwoch, 25.01.2023, 18.00 Uhr
Referent: Dr. Daniel Schmidt (Leiter des Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen)
Ort: Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus", Cranger Straße 323, 45891 Gelsenkirchen-Erle
Weitere Infos, Anfahrt mit Auto / Bus / Bahn / Zug: https://heimatbund-gelsenkirchen.de/venues/ns-dokumentationsstaette_erle.html
Info: 0209 169-8551
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Teilnahme kostenlos.

Eine Veranstaltung des Institut für Stadtgeschichte (ISG).

Vor 90 Jahren, am 30. Januar 1933, ernannte Reichspräsident Hindenburg den Führer der NSDAP, Adolf Hitler, zum Reichskanzler. Damit waren die Nationalsozialisten in eine machtvolle Position gelangt, hatten aber noch nicht die ganze Macht im Staat inne. Danach griffen sie allerdings in den folgenden Wochen und Monaten mit höchster Entschlossenheit und Geschwindigkeit – sowohl auf Reichsebene als auch in den Kommunen.

Diese sogenannte „nationale Erhebung“ war einerseits gekennzeichnet durch eine beispiellose Aushöhlung des Rechts- und Verfassungsstaates, andererseits durch exzessive Gewalt. Der Vortrag beleuchtet die Errichtung der NS-Diktatur, die sich 1933 innerhalb von nur wenigen Monaten vollzog, am Beispiel der Industrie- und Arbeiterstadt Gelsenkirchen.


Bild in Originalgröße

[Bundesarchiv, Bild 183-S38324 / CC-BY-SA 3.0]


Film in der Bergbausammlung

„Franzosen im Revier“
Der Ruhrkampf 1923

Donnerstag, 26. Januar 2023, 19:00 Uhr

Leitung: Karlheinz Rabas
Ort: Bergbausammlung Rotthausen, Belforter Straße 20, 45884 Gelsenkirchen
Weitere Infos, Anfahrt mit Auto / Bus / Bahn / Zug: https://bergbausammlung-rotthausen.de/besuch.html
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Teilnahme kostenlos. Anmeldung nicht erforderlich.

Weil das Deutsche Reich aus ihrer Sicht seinen Reparationsverpflichtungen aus dem Versailler Vertrag von 1918 nicht nachkam, marschierten französische – und auch belgische – Truppen ins Ruhrgebiet ein, um sich zu holen, was sie glaubten, dass es ihnen zustand. Zechen und Bahnanlagen wollten sie besetzen.

In Augenzeugeninterviews, mit Originaldokumenten und anhand umfangreichen französischen Filmmaterials zeigt die Filmdokumentation eine vergessene Epoche der deutschen Geschichte, die bislang immer von den Schrecken der beiden Weltkriege überschattet war.


Bilder-Vortrag mit Hildegard Schneiders

Figuren von einem Mädchen und einem Jungen
am Nebeneingang der Turmschule Rotthausen
[Fotos: Dr. W. Strickling]

„Die Geschichte der Volksschulen in Alt-Gelsenkirchen“

Mittwoch, 22.02.2023, 19.00 Uhr
Referentin: Hildegard Schneiders
Ort: Kulturraum „die flora“, Florastraße 26, 45879 Gelsenkirchen
Weitere Infos, Anfahrt mit Auto / Bus / Bahn / Zug: https://heimatbund-gelsenkirchen.de/venues/flora.html
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Teilnahme kostenlos.

Weitere Details werden später bekannt gegeben.

Eine Veranstaltung des Heimatbund Gelsenkirchen.

Jeder Gelsenkirchener, jede Gelsenkirchenerin hat eine individuelle Schulgeschichte, die sich in früheren Jahrzehnten eng mit dem jeweiligen Stadtteil verknüpfte. Die Gelsenkirchener Historikerin Hildegard Schneiders, die für den Heimatbund Gelsenkirchen ein zweibändiges Heft zum Thema verfasst hat, zeigt in einem Bildervortrag das gesamte Panorama der Alt-Gelsenkirchener Volksschulen.

Seltene Fotos erinnern an diese Volksschulen, von denen viele mittlerweile verschwunden und vergessen sind. Die Geschichte einer Schulform, die im Jahre 1968 abgeschafft wurde, erzählt auch viel über die Geschichte der Stadt Gelsenkirchen. Die explosionsartige Bevölkerungsvermehrung im Zuge der Industrialisierung führte zu einem rastlosen Bauen von neuen Volksschulen. Stolz war man auf große, repräsentative Schulneubauten vor dem ersten Weltkrieg, ebenso stolz war man auf die vielen neuen, gleichförmigen Volksschulen ab 1950.

Ständiger Wandel durch Umbenennungen, Standortwechsel und Schulreformen sorgte dafür, dass es zu 135 verschiedenen Volksschulnamen im Laufe der Zeit kam. Ein besonderer Schwerpunkt des Vortrags liegt außerdem auf dem immer wiederkehrenden Spannungsverhältnis zwischen Schule und Konfession.


Bild in Originalgröße

Der Lehrer Johann Wilhelm Lindemann, geb. 1791, der noch in der ersten Gelsenkirchener Schule am Rundhöfchen unterrichtete.
(Das Haus rechts hinter dem Kirchturm)
[Foto: Dr. W. Strickling]

Ihre Fotos gesucht!

Trotz gründlicher Recherchen fehlen noch Fotos von mehreren verschwundenen Schulen. Schauen Sie bitte unsere Liste an. Wir währen Ihnen sehr verbunden, wenn Sie ein Foto von einer der Schulen haben. Die Telefonnummer von Frau Schneiders finden auf der Liste.

Ihre Fotos gesucht!

SPAZIERGANG

„Erles Lebensader im Wandel der Zeit“ (Teil 1)
Geschichte und Geschichten der Cranger Straße und angrenzender Nebenstraßen
Bilder, Texte, Information

Samstag, 18. März 2023, 14 Uhr
Dauer: ca, 2 Stunden
Leitung: Isabel und Hubert Kurowski
Treffpunkt: Forsthaus Erle, Cranger Straße 406, 45891 Gelsenkirchen
Anfahrt mit Auto / Bus / Bahn / Zug: https://heimatbund-gelsenkirchen.de/venues/erle_forsthaus.html
 
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine Veranstaltung des Heimatbund Gelsenkirchen e.V..

Der Heimatbund Gelsenkirchen lädt ein, bei einem ungefähr 2 Stunden dauernden Spaziergang in einem ersten Teil zwischen dem Erler Forsthaus und der evangelischen Dreifaltigkeitskirche (gegenüber Woolworth) Geschichte direkt vor Ort zu erleben.

Mit literarischen und dokumentarischen Textbeiträgen, Fotos und Informationen wollen Isabel und Hubert Kurowski während dieser spannenden und erlebnisreichen Spurensuche entlang der Cranger Straße, Erles Lebensader, und angrenzender Nebenstraßen unter verschiedenen Aspekten Wandel, Kontinuitäten und Entwicklungen aufzeigen - somit Rückblicke, Einblicke und Ausblicke ermöglichen. Dabei werden gleichzeitig die Lebenswelt der Menschen, ihr Lebensalltag und ihre Geschichten miteinbezogen.

Neben der vorindustriellen Zeit ist dabei vor allem der Bergbau mit der Zeche Graf Bismarck für den Stadtteil Erle von herausragender Bedeutung. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen können sich unterwegs auch mit eigenen Beiträgen beteiligen.

Die Akteure


Bild in Originalgröße

Hubert Kurowski, Heimatforscher und Autor,
erklärt nicht Geschichte und Geographie, sondern
erzählt lustige Anekdoten und sagenhafte Geschichten.
[Foto: Heimatbund / Philip Ralph]

Der pensionierte Schulleiter Hubert Kurowski ist ein renommierter Heimatforscher und Autor. Er ist in einer Erler Bergmannsfamilie aufgewachsen und beschäftigt sich schon seit dem Studium mit der Geografie und Geschichte Gelsenkirchens und des Ruhrgebiets.


Bild in Originalgröße

Isabel Kurowski
liest literarische Passagen und
spannende Fakten aus historischen Dokumenten
[Foto: Heimatbund / Philip Ralph]



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