Bevorstehende Termine  

2. Halbjahr 2022   November   Dezember  
1. Halbjahr 2023   in Planung  


Bilder-Vortrag

„Granaten, Geschütze und Gefangene“

Gelsenkirchen und das Ruhrgebiet im Ersten Weltkrieg

Mittwoch, 16.11.2022, 19:00 Uhr
Referent: Manfred Rasch
Ort: Kulturraum „die flora“, Florastraße 26, 45879 Gelsenkirchen
Weitere Infos, Anfahrt mit Auto / Bus / Bahn / Zug: https://heimatbund-gelsenkirchen.de/venues/flora.html
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Teilnahme kostenlos.

Eine Veranstaltung des Heimatbund Gelsenkirchen.

Der Erste Weltkrieg war der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Prof. Manfred Rasch schaut zurück auf das Geschehen auf der „Heimatfront“ im Ruhrgebiet während der vier Jahre des Krieges.

Das Ruhrgebiet war von zentraler Bedeutung für die Kriegswirtschaft des Kaiserreiches. Krupp in Essen wird häufig als die „Waffenschmiede des Reiches“ bezeichnet, dabei haben im Ersten Weltkrieg noch andere Unternehmen zwischen Duisburg und Dortmund Geschütze und Munition produziert, Kriegsgefangene in Bergwerken und Rüstungsbetrieben eingesetzt, neue Verwaltungsbauten und Fabrikhallen errichtet, Altmetall u.a.m. gesammelt.

In Gelsenkirchen, wo vor dem Ersten Weltkrieg Kriegsgerät nicht produziert wurde, entstand ein wichtiges Rüstungszentrum. Der Schalker Verein und die Gelsenkirchener Gussstahlwerke produzierten Geschosse, die Gutehoffnungshütte, Abteilung Gelsenkirchen vorm. Boecker Comp. Stacheldraht und Seile für Trossen.

Die Gewinne der Unternehmen waren z.T. enorm, aber ohne die Arbeitsleistung von Kriegsgefangenen, Zwangsarbeitern und vor allem Frauen nicht möglich gewesen. Frauen arbeiten überall mit, im Straßenbau, bei der Straßenbahn, in den Heißbetrieben, nur nicht Untertage. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Kriegszeit in Gelsenkirchen.

Sein neuestes Werk, „Das Ruhrgebiet im Ersten Weltkrieg. Technik und Wirtschaft“, erschien im März 2022 beim Aschendorff Verlag, Münster.


Bild in Originalgröße

„Das Ruhrgebiet im Ersten Weltkrieg.
Technik und Wirtschaft“

von Manfred Rasch
erschien im März 2022 beim Aschendorff Verlag, Münster.

Das neue Buch beleuchtet in 24 Kapiteln die vier Kriegsjahre im Ruhrgebiet, angefangen von den Sofortmaßnahmen 1914, über Marinerüstung, Luftverteidigung und Herstellung sonstigen Kriegsmaterials. Über den Maschinen- und Anlagenbau, die Instandsetzung kriegszerstörter Brücken durch Brückenbaufirmen aus dem Ruhrgebiet, aber auch Ersatzstoffforschung, technische Probleme des Hindenburg-Programms (Normierung) über Ersatzarbeitskräfte bis hin zu Kriegsgewinnen sowie Besuche in den „Waffenschmieden an der Ruhr“ wird in dem reich bebilderten Band berichtet.


Bilder-Vortrag

„Als Gelsenkirchen noch schwarz-weiß war“

Zeitreise in das Gelsenkirchen der 1950er und 1960er Jahre
mit den Bildern des Stadtfotografen Hans Rotterdam
– Teil 13


Donnerstag, 08.12.2022, 19.00 Uhr
Referent: Hans-Joachim Koenen
Ort: Schloß StolzenfelZ, Ahstraße 10, 45879 Gelsenkirchen
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Anmeldung nicht erforderlich.

Für viele Zuschauer immer ein Highlight

Zeitreise in das Gelsenkirchen der 1950er und 1960er Jahre mit den Bildern des Stadtfotografen Hans Rotterdam. Schon zum 13. Mal präsentiert Lokalhistoriker Hans-Joachim Koenen vom Heimatbund Gelsenkirchen dem interessierten Publikum eine neue Auswahl von kaum bekannten Bildern. Für viele seine Zuschauer sind diese Abende immer ein Highlight.


Bild in Originalgröße

Der Stadtfotograf Hans Rotterdam im September 1956
beim Filmen vom Leiterwagen der Feuerwehr.
[Foto: Institut für Stadtgeschichte]

Mehr als 20 Jahre lang das Auge der Stadt

Mehr als 20 Jahre lang war Hans Rotterdam das „Auge der Stadt“. Als Fotograf und Filmemacher beim Presseamt erfand er die Gelsenkirchener Stadtfilme, die alljährlich eine Chronik des Lebens in der Stadt darboten. Unter dem Titel „Heimatabend“ fand 2010 ein Zusammenschnitt der Filme großen Anklang bei mehreren öffentlichen Vorführungen, als DVD im Verkauf und schließlich im WDR Fernsehen.

Neben all diesem Filmmaterial lagern im Stadtarchiv ca. 15.000 Negative aus der Kamera von Hans Rotterdam aus den Jahren 1953 bis 1965.

Das Heft zum Thema

DER HEIMATBUND EMPFIEHLT

„Weg vom Fenster - Die Männer von Luise“

Eine szenisch-musikalisches Bühnenprogramm
mit Till Beckmann und Christian Donovan

Samstag | 10.12.2022
Beginn 19:30 Uhr | Einlass 19:00

Ort: Alfred-Zingler-Haus, Margaretenhof 10-12, 45888 Gelsenkirchen-Bulmke
Eintritt: frei
Reservierung per mail erforderlich: veranstaltungen.ini.azh@gmx.de

Eine Sonderveranstaltung der Initiative Alfred-Zingler-Haus (AZH)
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
Reservierung erforderlich.

Ohne das „schwarze Gold“ ist die Geschichte des Ruhrgebiets nicht zu denken. Der Blick auf die Industrie bekommt heute jedoch einen zunehmend nostalgischen Anstrich. Die biografische Erzählung eines unbekannten Bergmanns, erst vor kurzem im Staddtarchiv in Herne entdeckt, fordert nun eine realistische Wahrnehmung ein.

Hart und ungeschminkt wird in „Die Männer von Luise“ vom Arbeitsalltag unter Tage berichtet. Es ist die Zeit von 1936 bis 1960. Das tägliche Soll muss geschafft werden, Sargdeckel oder Unfälle sind keine Seltenheit. Man arrangiert sich mit dem NS-System und mit der Demokratie danach. Und dann ist da noch die Staublunge: Zuerst Berginvalide und dann weg vom Fenster.

Till Beckmann und der Historiker Ralf Piorr haben „Die Männer von Luise“ für die Bühne bearbeitet. Der Text führt tief hinab in die Geschichte des Ruhrgebiets. Begleitet wird dieser Erinnerungsstrom von Christian Donovan. Seine Songauswahl zwischen Folk und Rock'n'Roll verleiht der Erzählung eine zusätzliche kulturelle Anbindung und Tiefe.

Till Beckmann
Schauspieler, preisgekrönte Theater- und Kunstprojekte. Stammt aus Herne. Auftritte bei der Ruhrtriennale und den Ruhrfestspielen. Drehbuchautor.

Christian Donovan
Musiker, Gesang, Gitarre, Bouzouki, Bodhrán. Stammt aus Gelsenkirchen. Zahlreiche Auftritte im Ruhrgebiet, Europa und den USA - Solo und mit verschiedenen Bands.


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Bilder-Vortrag mit Hildegard Schneiders

„Volksschulen in Gelsenkirchen“

Mittwoch, 22.02.2023, 19.00 Uhr
Referentin: Hildegard Schneiders
Ort: Kulturraum „die flora“, Florastraße 26, 45879 Gelsenkirchen
Corona-bedingte Hinweise
Weitere Infos, Anfahrt mit Auto / Bus / Bahn / Zug: https://heimatbund-gelsenkirchen.de/venues/flora.html
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Teilnahme kostenlos.

Weitere Details werden später bekannt gegeben.

Eine Veranstaltung des Heimatbund Gelsenkirchen.


Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten.