Bevorstehende Termine  

 

Film in der Bergbausammlung

„Brassed off – Mit Pauken und Trompeten“

Donnerstag, 10.01.2019, 19.00 Uhr
Leitung: Karlheinz Rabas
Ort: Bergbausammlung Rotthausen, Belforter Straße 20, 45884 Gelsenkirchen
Dauer: ca. 110 Minuten
Alle interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Keine Anmeldung. Kostenfrei.

Yorkshire 1992. Tagsüber arbeiten sie unter Tage, abends machen sie Musik – die Männer der Bergarbeiterkapelle in Grimley. Doch die Zeiten sind hart. Die Kumpel sind von der Zechenschließung bedroht und die Blaskapelle soll aufgelöst werden. Da kehrt die schöne Gloria in ihre Heimatstadt zurück. Mit ihrem Flügelhorn bringt sie frischen Wind in die Truppe und Aufregung in Andy’s Leben.

Diese weltweit erfolgreiche Tragikomödie aus dem Jahr 1996 zeigt die Lage in den durch Zechenschließungen und Stellenabbau bedrohten britischen Bergbaustädten in der Mitte der 1990er Jahre.


[Poster: Channel Four Films]

Der Film huldigt der großen Tradition der „Colliery Bands“ – der Musikkapellen der britischen Bergleute – und verhalf der „Grimethorpe Colliery Band“ zu weltweitem Ruhm. Die Band ist des Öfteren zu hören und zu sehen, meist während im Film die fiktive Brass-Band „Grimley Colliery“ probt oder ein Konzert gibt.

Gedreht wurde in Grimethorpe, das zwei Jahre zuvor von der Europäischen Union als Großbritanniens ärmstes Dorf genannt wurde. Die Handlung basiert auf den bitteren und schließlich erfolglosen Kampf in Grimethorpe für den Erhalt der eigenen Zeche. Die Identität des Dorfes wird als „Grimley“ nur leicht verhüllt.

Der englische Titel „Brassed Off“ – ein Wortspiel auf den Begriff „Brass-Band“ (Blaskapelle) – bedeutet so gut wie „die Schnauze voll“. In den zehn Jahren nach dem langen Nationalstreik der Bergleute hatte die Thatcher-Regierung die Entmachtung der Gewerkschaften und den Kohleausstieg konsequent durchgesetzt. Der Titel bezeugt den Verlust von Hoffnung, Stolz und Kampfgeist in den einst so stolzen Bergbausiedlungen.

Der Film erwähnt auch den enormen Anstieg der Selbstmorde, den das Zechensterben mit sich brachte. Das Überleben der Musikkapelle zeigt jedoch einen Schimmer Hoffnung für ein Leben nach der Kohle.

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Vielfältiges Programm mit Gelsenkirchener Kulturhäppchen

4. Gelsenkirchener Kultursalon

Sonntag, 13. January 2019, 14.00 bis 18.00 Uhr
Veranstalter: Kulturraum „die flora“
Ort: Kulturraum „die flora“
Alle interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Keine Anmeldung. Kostenfrei

Am Sonntag, 13. Januar 2019 öffnet der Kulturraum „die flora“ zum Jahresbeginn seine Türen und lädt herzlich zum bereits vierten Kultursalon ein. Besucher*innen können sich auf ein buntes Programm in angenehmer Atmosphäre freuen, bei dem kreative Gelsenkirchener Kulturschaffende einen Einblick in ihr Repertoire geben und ihr Programm für das kommende Jahr vorstellen.

Nach vielen Jahren der Zusammenarbeit im Kulturraum „die flora“ ist der Heimatbund Gelsenkirchen e. V. in diesem Jahr mit einem Infostand und einem Vortrag erstmals auch beim Kultursalon dabei. Besucher*innen können sich am Infostand des Heimatbundes über die vielfältigen Veranstaltungen und sonstigen Aktivitäten des Vereins informieren.

Die bisher 18 bisher erschienene Hefte der preisgekrönten Publikationsreihe „Gelsenkirchen in alter und neuer Zeit“ können beim Kultursalon angeschaut und auch erworben werden.

Die Hefte – das Ergebnis akribischer Recherchen – befassen sich detailliert und kenntnisreich mit den verschiedensten Themen der Lokalhistorie.

Beim Geschichtswettbewerb „Hau rein!“ anlässlich des Abschieds vom deutschen Steinkohlenbergbau 2018 wurden unsere Hefte mit einem 2. Preis ausgezeichnet.

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Kurzer Bildvortrag

„Bank und Bühne“

Sonntag, 13. January 2019, 15.50 bis 16.10 Uhr
Referent: Hans-Joachim Koenen
Ort: Kulturraum „die flora“

Beim Kultursalon lässt Hans-Joachim Koenen in einem Bildvortrag die Geschichte des Hauses, in dem heute der Kulturraum beheimatet ist, und seiner Umgebung Revue passieren.

Hans-Joachim_Koenen bei einer Veranstaltung in der Flora
[Foto: Philip Ralph]

Im Frühjahrsprogramm des Heimatbundes finden zwei Veranstaltungen im Kulturraum „die flora“ statt:

  • Am 06. Februar 2019 freuen sich Krimi-Fans auf den Autoren Alexander Pentek
    und seinen im Norden der Stadt spielenden KriminalromanNervenkitzel Buer“.
     
  • Ein Vortrag von Herbert Kurowski über die „Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Emscher
    folgt am 22. Mai 2019.

Eine Veranstaltung des Kulturraums „die flora“ www.die-flora-gelsenkirchen.de/

Weitere Infos:
Tel. (0209) 169 – 9105
Programmzettel
Beitragsbeschreibungen der Mitwirkenden


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