Aktuelle Nachrichten 
 

13.04.2018
Karlheinz Rabas für sein Lebenswerk geehrt
Sonderauszeichnung für unser langjährig aktives Mitglied

Unser langjährig aktives Mitglied und Kassierer, Karlheinz Rabas, erhielt eine Sonderauszeichnung für sein Lebenswerk vom Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V. Ein „Urgestein“ der Geschichtsszene im Ruhrgebiet, der unter anderem der Gründer und Leiter der Bergbausammlung Rotthausen ist, wurde für seine « langjährige Kontinuität im Engagement um die Geschichtskultur » geehrt.

Bericht und Fotos...

13.04.2018
Heimatbund-Hefte prämiiert
Unsere Heftreihe preisgekrönt im Geschichtswettbewerb „Hau rein!“

Unsere Heftreihe „Gelsenkirchen in alter und neuer Zeit“ hat den 2. Preis in der Kategorie „Initiative, Verein, Werkstatt“ beim Geschichtswettbewerb „Hau rein!“ gewonnen.

Bericht und Fotos...

01.04.2018
90 Jahre Gelsenkirchen
Zusammenschluss von Gelsenkirchen mit Buer und Horst

Heute vor 90 Jahren entstand unsere Stadt in ihrer heutigen Form. Am 1. April 1928 wurden die kreisfreien Städte Gelsenkirchen und Buer/Westfalen mit dem Amt Horst/Emscher zur neuen Stadt „Gelsenkirchen–Buer“ zusammengeschlossen.

Vielen Bueranern ärgert bis heute, dass der Zusammenschluss – laut Dr. Gerd Escher, dem Vorsitzenden des Heimatvereins Buer – „immer mehr als Eingemeindung gehandhabt“ wurde. Lesen Sie dazu sein Interview in der WAZ.

Für seinen Beitrag über „Die neue Stadt Gelsenkirchen – Buer“ in Beiträge zur Geschichte, Band 28 (2009), recherchierte Dr. Escher im Landesarchiv NRW bzw. dem Staatsarchiv Münster die Protokolle der Verhandlungen im Preußischen Landtag. Die wesentlichen Dokumente hat er freundlicherweise durch die Website des Heimatvereins Buer zur Verfügung gestellt, damit sich jeder seine eigene Meinung zu den Beweggründen bilden kann.
 
Gesetzentwurf der Neuregelung von kommunalen Grenzen im westfälischen Industriebezirk (Grösse: ca. 9 MByte)
Bericht der Beratungen vom Ausschuß für Gemeindeangelegenheiten (Grösse: ca. 1.2 MByte)
Bericht der Beratungen vom Ausschuß für Gemeindeangelegenheiten (Grösse: 262 KByte)
Sitzungsprotokoll 1.Beratung vom 02.Dezember 1927 (Grösse: ca. 2.9 MByte)
Sitzungsprotokoll 2.Beratung vom 06.März 1928 (Grösse: ca. 5.6 MByte)
Ergebnisse der 2.Beratung (Grösse: 360 KByte)
Sitzungsprotokoll 3.Beratung vom 07.März 1928 (Grösse: 789 KByte)
Preußische Gesetzsammlung vom 22.März 1928 (Grösse: ca. 1.2 MByte)

28.03.2018

Vivawest zerstört unser Kulturerbe
Abriss vollzogen gegen alle Proteste der Bevölkerung
Heimatbund erklärt sich fassungslos

Der vollkommen unnötige Abriss eines wertvollen historischen Gebäudes ist nun vollzogen.

Trotz – oder gerade wegen – der weiter wachsenden Opposition der Bevölkerung hat Vivawest schnell Fakten geschaffen und die Bürgerinitiative zur Rettung und Neunutzung des Hauses vor vollendete Tatsachen gestellt.

Respektlos vernichtet: das historische Waagehaus in Horst am 28.03.2018
Quelle: Bürgerinitiative

05.03.2018

DENKMALSCHUTZ

Historisches Waagehaus Horst
Neues Online-Forum

Das Portal „Gelsenkirchener Geschichten“ hat ein gesondertes Forum zum Thema „Altes Waagehaus Galopprennbahn“ eingerichtet und alle bisherigen Beiträge, die das Waagehaus betreffen, dorthin verschoben.

Zum Online-Forum bei Gelsenkirchener-Geschichten.de ...

04.03.2018

DENKMALSCHUTZ

Helfen Sie, das historische Waagehaus Horst zu retten!
Unterschreiben Sie die Online-Petition!

Die „Initiative zur Rettung und Neunutzung des Waagehauses“ hat heute eine Unterschriftensammlung zur Rettung des historischen Waagehauses der ehemaligen Galopprennbahn Horst gestartet. Über die Internetplattform change.org will sie 5555 Unterschriften gegen den geplanten Abriss sammeln, um so den Druck auf Eigentümer und Politik zu verschärfen.

Helfen Sie uns! Unterschreiben Sie bitte die Online-Petition und teilen Sie den Link https://chn.ge/2CXdy70 an möglichst viele Freunde, Bekannte, Kollegen und Vereine per E-Mail, Facebook, Twitter, WhatsApp usw.

03.03.2018

DENKMALSCHUTZ

Waagehaus: Der Kampf geht weiter...
Horster Bürger geben nicht auf

Die „Initiative zur Rettung und Neunutzung des Waagehauses“ hat heute eine neue Kampagne gegen den geplanten Abriss gestartet. Mit einer neuen Petition will sie Tausende von Unterschriften sammeln, um so den Druck auf VivaWest und auf die Politik zu verschärfen.

Die Initiative richet Ihre Kampagne an folgenden Personen:

  • die Gesellschafter von VIVAWEST
  • die hiesige Geschäftsführung von VIVAWEST
  • Oberbürgermeister Baranowski
  • Heimatministerin Scharrenbach
  • und natürlich die örtliche Presse

01.03.2018

DENKMALSCHUTZ

Waagehaus Horst: Bezirksvertretung entscheidet für den Abriss

Nach zwei Stunden hitziger Debatte hat die SPD-/CDU-Mehrheit in der zerklüfteten Bezirksvertretung West den Bürgerantrag zur Rettung des historischen Waagehauses der ehemaligen Galopprennbahn Horst abgelehnt. Somit rückt der vom Eigentümer Vivawest beantragten Abriss ein weiteres Stück näher.

Das historische Gebäude von 1910 ist das letztes Zeugnis für die mehr als 100-jährige Tradition des Rennsports in Horst.

Zum Entsetzen der Zuhörer und der anderen politischen Parteien zeigten die Mehrheitspolitiker bei der Sitzung wenig Interesse an den Erhalt. Die Stadt und OB Frank Baranowski gerieten im Kreuzfeuer der Abrissgegner, denn die Stadt geht tatsächlich davon aus, dass die Abrissgenehmigung erteilt wird.

Laut Eigentümer Vivawest soll die Waage einem Neubau einer Kita weichen. Die Bürgerinitiative schlägt vor, die Waage für einen symbolischen Preis zu verkaufen und die Kita auf dem ehemaligen Pferdevorführplatz zu bauen. Architekt und Stadtplaner Kai Kühmichel nannte die Sanierungskosten, gemessen am Gesamt-Investitionsvolumen, „eine Mini-Erbse“.

Plan für den Erhalt und Sanierung des historischen Waagehauses
und Neuabu der Kita auf dem ehemaligen Vorführring
[Architekt und Stadtplaner Kai Kühmichel]

Die „Initiative zur Rettung und Neunutzung des Waagehauses“, ein Zusammenschluss vieler Horster Vereine, will nicht nur das Gebäude erhalten, sondern in Kombination mit einem Neubau eine Art „Treffpunkt für alle Horster“ mit integriertem Kindergarten errichten.

„Uns geht es um Erinnerungskultur und respektvollen Umgang mit dem baulichem Erbe und eine mögliche öffentliche Nachnutzung im Interesse der Horster, die mehr umfasst als eine Kita. Denn auch früher war das Haus und seine Umgebung ein wichtiger Treffpunkt für alle Horster.“

Antrag der Bürgerinitiative an die Bezirksvertretung

Pressestimmen

Mehrheit lehnt Bürgerantrag ab: Näheres im Bericht von Christiane Rautenberg aus der WAZ
Vorschlag mehr als erwägenswert: Kommentar von Christiane Rautenberg aus der WAZ